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Aus für die Mietvertragsgebühren – Was Du wissen solltest!

Aus für die Mietvertragsgebühren – Was Du wissen solltest!

Wie du sicherlich weißt, werden so gut wie fast alle Kosten im privaten Wohnungsmarkt auf den Mieter umgelegt. Kautionen, Provisionen, Mietvertragserstellungen und dann noch die „Gebühr auf Mietverträge“ durch das Finanzamt. Nun ist endlich Schluss mit der Mietvertragsgebühr und das ist gut so! 😊

Solltest du eine Wohnung nach dem 11. November 2017 anmieten, musst du keine Mietvertragsgebühren mehr bezahlen. Für gewerbliche Wohnungen fallen die Gebühren trotzdem noch an. Gemischt genutzte Wohnungen sind derzeit ein Graubereich, es gibt noch keine Gesetze dafür.

Das Finanzamt erhielt die Mietvertragsgebühr aber warum war das so? Dazu musst du einen kurzen Blick in die Geschichte der letzten Jahre werfen. Die Mietvertragsgebühr wurde früher an Beamte bezahlt, die ungebildeten Menschen, die nicht lesen konnten, beim Verständnis vom Mietvertrag zur Seite standen. Heute sind die Zahlungen einfach nicht mehr zeitgemäß und völlig sinnlos.

Achtung: Die Bearbeitungshonorare vom Vermieter, Hausverwalter oder Makler haben nichts mit dem Finanzamt zu tun. Das darfst du bitte auf keinen Fall mit der Vergebührung an das Finanzamt verwechseln.

Für die interessierten Köpfe unter uns gibts hier eine Zusammensetzung der ehemaligen Mietvertragsgebühr:

  1. Bei unbefristeten Wohnungsmietverträgen hast du früher 1 Prozent der 36-fachen monatlichen Miethöhe an das Finanzamt bezahlt.
  2. Bei be­frist­et­en Wohn­ungs­miet­ver­träg­en von 3 Jahren oder mehr waren es 1 Prozent der 36-fachen Miethöhe.
  3. Bei be­frist­et­en Wohn­ungs­miet­ver­träg­en unter 3 Jahren hast du 1 Prozent der Miethöhe der Vertragsdauer an das Finanzamt abgedrückt.

Wenn wir dir mit diesem Beitrag helfen konnten, lass es uns mittels Kommentar wissen, damit wir mehr solcher Beiträge für dich erstellen können 😊

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